Das ist so eine Sache mit der Zeit ... denn im Grunde genommen gibt es davon drei verschiedene, vollkommen unabhängige ...



Die erste Zeit ist natürlich Tag und Nacht. Wir wissen der neue Tag wird mitten in der Nacht "geboren", doch der Tagesanfang ist natürlich die Zeit des Sonnenaufgangs und nicht Mitternacht ...



Die zweite Zeit ist der Mond. Er hat schon immer massgeblich unser Leben mitbestimmt, die Zeit einer Verabredung - wir treffen uns beim dritten Vollmond - Zeiten der Saat nach dem Mondkalender, bei Vollmond wurde schon immer gefeiert, da wars nachts ja hell. Ein "Mond" dauert etwa 29,53059 Tage und so lang sollte ein Monat sein, eine Woche, ein Viertelmond, hätte dann mal 8 Tage und mal sieben ... Also den achten Tag könnte man ja auf ein Vollmondwochenende packen, perfekt zum feiern ...



Die dritte Zeit ist das Jahr, Frühling Sommer Herbst und Winter, da brauch ich nicht viel zu sagen, nur ein Jahr hat natürlich nicht zwölf Monate sondern 12,3683 Monate und hat 365,242 Tage ...



Leider geht unsere heutige Zeitrchnung und Messung nicht auf diese tatsächlichen Zeiten ein, sondern bedient sich des uralten Augustinischen Kalenders der die Bedeutung des Mondes jedoch vollkommen ignoriert, oder zwängt Phänomene wie Tag und Nacht in das Korsett strenger Zeitraster. Doch die Tage sind bei uns im Winter kürzer, und Wochen können in Tageszeit genausowenig gleichlang sein wie Monate. Die Folge ist eine Entfremdung des Menschen von seiner natürlichen Umgebung mit verheerenden Folgen: dem Verlust eines natürlichen Rhytmus-Gefühls, Schlafstörungen, und bipolaren Erkrankungen.



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